Herzliche Einladung zur Präsentation unserer neuen Stadtschokolade "Fairtrade Stadt Aschaffenburg"!

Wann: Dienstag, 06. November 2018, 11.00 Uhr
Wo: Weltladen Aschaffenburg, Treibgasse 3

Seit 1981 ist der Weltladen das Fachgeschäft des Fairen Handels in Aschaffenburg. Ziel unserer überwiegend ehrenamtlichen MitarbeiterInnen ist es, zu mehr Gerechtigkeit im Handel mit den Ländern des Südens beizutragen - durch den Verkauf fair gehandelter Waren, aber auch durch politische Kampagnen und Bildungsarbeit.

Längst spielt der Faire Handel in allen gesellschaftlichen Bereichen eine wichtige Rolle, denn das Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen und soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen wächst.
Selbstverständlich unterstützen wir daher auch von Beginn an das Engagement der Stadt Aschaffenburg als "Fairtrade Stadt". Um unsere Verbundenheit mit dieser Kampagne auszudrücken, haben wir die vierte Auflage unserer beliebten Stadtschokolade daher "Fairtrade Stadt Aschaffenburg" genannt.

Die Banderole der Zotter-Schokolade zeigt zwei wunderbare Ecken unserer Stadt. Festgehalten hat sie die Künstlerin Bettina Klinkig, die ungeschönt, aber mit liebevollem Blick unsere Stadt skizziert und die zu unserer großen Freude zwei Ihrer Werke zur Verfügung gestellt hat.
Im Innern finden sich in bewährter Weise je eine Vollmilch- und eine Edelbitter-Schokolade. Zur Präsentation dieser Schokolade laden die MitarbeiterInnen des Weltladens Sie herzlich ein!

Ihr Kommen zugesagt haben die Künstlerin, sowie Oberbürgermeister Klaus Herzog.
Wir würden uns freuen, auch Sie zu unserer Präsentation begrüßen zu dürfen! Im Anschluss besteht bei einer Tasse fair gehandelten Kaffee oder einem Glas Sekt die Möglichkeit zur Verkostung der Schokolade und zu einem Gespräch mit Ladenteam und Künstlerin.

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Am 25. September hatte der Weltladen zu einem Vortragsabend über Quinoa in die VHS geladen. Zu Gast war Nelson Perez, Präsident der Kleinbauerngenossenschaft ANAPQUI (Asociación Nacional de Productores de Quinua). Anschaulich berichtete Nelson über die schwierigen Bedingungen im Quinoa-Anbau. Die Kleinbauern von ANAPQUI bauen ihr Getreide in einer Höhe von ca. 4.000 Metern in der Nähe des Salzsees von Uyuni an. Schon immer war das Klima dort rauh und trocken. Infolge des Klimawandels verschärft sich jedoch die Situation. Immer häufiger kommt es zu Dürrejahren, die Temperaturen steigen und der Wind weht stärker. Auf der anderen Seite machen lokale Ereignisse wie Starkregen oder Hagelschlag den Bauern zu schaffen.

Durch den Verkauf zu Fairhandels-Bedingungen sind die Bauern in der Lage, verstärkt nach Möglichkeiten zu suchen, diesen Herausforderungen zu begegnen. Dabei wies Nelson Perez ausdrücklich auf den ökologischen Ansatz seiner Genossenschaft hin. Düngemittel und Pflanzenschutzmittel werden beispielsweise selber hergestellt. Kompostierung spielt hierbei eine wichtige Rolle, aber auch der Dung der Lamas, die die Bauern fast ausschließlich zu diesem Zweck halten.

In der anschließenden Fragerunde konnten viele Fragen der Zuschauerinnen geklärt werden. So betonte Nelson beispielsweise, dass der Export nach Europa eine wichtige Einkommensquelle der Quinoa-Bauern darstellt. Zwar werde mittlerweile wieder mehr Quinoa im Inland verkauft, als exportiert werde. Die langfristigen Abnahmeverträge des Fairen Handels, die Beratungsleistungen, der garantierte Mindestpreis und die Fairtrade-Prämie seien jedoch von existenzieller Bedeutung. Auch die Kosten für die Bio- und Fairtrade-Zertifizierung lohnten sich vor diesem Hintergrund.

Der Faire Handel garantiert den Quinoa-Bauern einen festen Mindestpreis, der nicht den sonst üblichen starken Schwankungen des Marktes unterliegt. Die darüber hinaus gezahlte Fairtrade-Prämie ermöglicht Investitionen in Produktivität und Qualität, Entwicklungsprojekte sowie den Bau von Schulen, Investitionen in Wasserprojekte oder medizinische Versorgung.

Im Anschluss an den Vortrag konnten die Besucherinnen bei kleinen Köstlichkeiten aus Quinoa den Abend ausklingen lassen. Die Anwesenden waren sich einig, dass sie mit dem Wissen aus diesem Vortrag zukünftig ihr Quinoa mit noch größerem Genuss verzehren werden.

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Der Klimawandel ist weltweit die größte Herausforderung für die Menschheit. Schon heute sind die Folgen spürbar. Besonders im globalen Süden leiden die Menschen unter Wetterextremen. Damit ist die Existenzgrundlage vieler Kleinbauern in Gefahr. Stärker werdende Winde, Hitze und weniger Niederschlag bedrohen auch die Quinoa-Bauern in Bolivien.

Der Faire Handel unterstützt Produzentengruppen bei der Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels und bei der Umstellung auf klimaschonende Wirtschaftsweisen. Dazu gehört z.B. der ökologische Landbau, der nachweislich weniger klimaschädlich ist, als die konventionelle Landwirtschaft.

Wie sich der Klimawandel in den kargen Gegenden des Altiplano in Bolivien auswirkt, und mit welchen Strategien die Bauern darauf reagieren, wird uns unser Gast Nelson Perez von der Kleinbauern-Vereinigung ANAPQUI anschaulich erläutern. Außerdem wird es kleine Leckereien aus Quinoa zum Probieren geben.

Plakat Quinoa web

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Am 15. September steigt im Hinterhof des Luvgreen, Sandgasse 54, das erste FAIRFEST und wir sind selbstverständlich mit an Bord.

"Das kleine Culinarium" bietet Bio Käse, Wein und Bier, der Partnerkaffee-Verein ist mit leckerem Kaffee vor Ort, und auch GESTA e.V. und "Wir für Aschaffenburg" sind dabei.

Und natürlich das Luvgreen mit großem SALE und der neuen Herbst/Winter-Kollektion.

Wir freuen uns sehr!

 

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Dafür einfach 1 - 2 reife Bananen mit 1 Liter Wasser im Mixer gut durchmixen, nach Belieben mit etwas Honig süßen und mit Vanille und/oder Zimt abschmecken. Mit Eiswürfeln servieren.

Extra-Tipp: Reife Bananen in Scheiben schneiden und einfrieren, dann hat man immer welche im Vorrat.

Was es mit unseren Bananen Besonderes auf sich hat, kann man in einem sehr interessanten Artikel von LobOlmo im Kundenmagazin der Weltläden nachlesen: Das Heft gibt es bei uns im Weltladen (gleich auch noch ein paar Bananen mitnehmen! ;) ) oder hier: https://www.weltladen.de/…/kunde…/WELTLADEN_1_2018_final.pdf

Bananenartikel

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